Werte & Tugend
Werte und Tugenden waren schon vor sehr langer Zeit ein wichtiger Teil deutscher Kultur. Auch heute empfinden wir eine tiefe Abneigung gegen jeden Verstoß, auch wenn wir uns den Tugenden ansich nicht mehr so bewusst sind.
Die Tugenden
Aufrichtigeit
Die Tugend, sich nicht zu beugen, sich nicht kaufen zu lassen, ehrlich zu sein - nicht nur zum Schein.
Bescheidenheit und Genügsamkeit
Ein Leben im Übermaß schadet Körper und Geist. Manchesmal ist ein Verzicht zu Gunsten anderer Prioritäten sinnvoll.
Ehre
Ehre ist die Anerkennung unseres persönlichen, besonders sittlichen Wertes durch andere Menschen. Diese Anerkennung verliert man zum Beispiel, wenn man falsche Werte lebt.
Fleiß
Fleißig zu sein heißt zielstrebig zu arbeiten, keine Scheu vor der Arbeit zu haben und ständig das Ergebnis und den Wert einer Arbeit vor Augen zu haben.
Gehorsam
Gehorsam zu sein, heißt die Befehlsgewalt der Führungspersonen zu akzeptieren, sofern sie dieser Funktion gerecht werden. Freimut (seinen Idealen und Prinzipien treu zu bleiben) verhindert den blinden Gehorsam unfähigen Führungspersonen gegnüber.
Geradlinigkeit
Geradlinig ist, wer die Wirklichkeit erkennt und den Mut zur Konsequenz hat b.z.w. Konsequenzen daraus zu ziehen.
Gerechtigkeit
Gerechtigkeit ist in Deutschland eine Tugend der Erhaltung des Gemeinwohls. Ungerecht wäre es für einen Deutschen, jemanden Vorteile zu schaffen, der nur an sich denkt. Gerecht hingegen ist, wer sich für das Gemeinwohl einsetzt.
Härte
Härte bedeutet im körperlichen, sowie im geistigen Sinne, zu sich selbst und Anderen gegenüber nicht zimperlich zu sein. Harte Beschlüsse zu fassen, oder harte Maßnahmen auszuführen sind Beispiele für Härte.
Kameradschaft
Kameradschaft bildet sich unter jenen, die an die selbe Kette geschmiedet sind und damit die selben Leiden zu erdulden haben. Sie bedeutet Zusammenhalt, Treue in allen Zeiten und Opferbereitschaft für die Gruppe.
Mut
Der Mut ist die Fähigkeit Dinge zu tun, die auch Widerstand hervorrufen können, oder sogar das eigene Unglück bedeuten könnte. Mut bedeutet auch die Bereitschaft für etwas Wichtiges sein Leben einzusetzen.
Ordnungssinn
Diese Tugend bedeutet Ordnung zu schaffen, wo Ordnung besonders von Vorteil ist, oder um dem allgemeinen Schönheitsempfinden zu entsprechen. (Ordnung erscheint uns als schön)
Pflichtbewusstsein
Das bedeutet sich einer Pflicht gegenüber dem Gemeinwohl oder sich selbst gegenüber bewusst zu sein und aus diesem Bewusstsein heraus zu handeln.
Pünktlichkeit
Auch bekannt als "deutsche Pünktlichkeit". Hierbei geht es darum, verlässlich zu sein und niemanden warten zu lassen. Außerdem geht es um die optimale Nützung der Zeit, die zur Verfügung steht.
Redlichkeit
Redlich zu sein heißt so zu sein, wie man über sich selbst redet.
Sparsamkeit
Sparsamkeit ermutigt zum maßvollem Umgang mit allen materiellen Dingen die man besitzt.
Tapferkeit
Tapferkeit bedeutet für die Gemeinschaft leiden zu können, ohne zu jammern, aufzugeben, oder jemandem zur Last zu fallen.
Treue
Treue bedeutet sich in guten so wie in schlechten Zeiten, einer Sache, einer Person oder einer Gemeinschaft verpflichtet zu fühlen.
Unbestechlichkeit
Unbestechlich zu sein bedeutet sich selbst und einer wichtigen Sache treu zu bleiben und dabei um keinen Preis käuflich zu sein.
Unterordnung
Unterordnung ist eine Tugend, die Rangordnung einer Gemeinschaft zu akzeptieren, sofern sie dem Gemeinwohl dient.
Wille
Der Wille versetzt Berge. Er ist das Gefühl und die Überzeugung etwas unbedingt machen zu müssen und wirkt so stark, dass es zur Tat kommt.
Zurückhaltung
Zurückhaltung ist dann eine Tugend, solange das Unterlassen einer Tat nicht schadet oder überhaupt von Vorteil ist.
Zuverlässigkeit
Zuverlässig sind Menschen, auf die man sich auch in der Not verlassen kann.
Sittsamkeit
Jede Kultur, hat ihre eigenen Sitten, sei es zu Hof, zu Tisch, Ausdrucksformen und vieles mehr. Die Sittsamkeit ist Ausdruck der Fähigkeit sich einer gesunden Gesellschaft anzupassen.

