Jagdsprüche
Der Hund ist dir im Sturme Treu, wo der Mensch nicht mal im Winde.
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Wenn aus dem Talesgrunde
Aufbruch zur Jagd erschallt
und das Geläut der Hunde
durch Wald und Wiesen hallt,
dann spür ich immer wieder
des Lebens tief`ren Sinn
und freue mich darüber,
dass ich ein Jäger bin
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Wenn zwei Falken auf einem Baum sitzen und ein Schwarm Wildenten fliegt vorbei, dann sagt auch nicht ein Falke zum anderen: "Schau, da fliegt die Mehrheit, das muss der richtige Weg sein, schließen wir uns an!" Sie werden weiterhin als Falken dem Weg der Falken folgen.
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Alte Böcke, alte Bäume,
gute Jagd und junge Träume;
Mädchen schlank, mit runder Brust,
alles edle Waidmannslust
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Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus.
Wer weiter nichts kann, bleibt besser zu Haus.
Doch wer sich ergötzet an Wild und Wald,
auch wenn es nicht blitzet und wenn es nicht knallt,
und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit,
wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit,
wenn mager die äsung und bitter die Not
und hinter dem Wilde einher - schleicht der Tod,
und wer ihm dann wehret, ist Waidmann allein,
der Heger, der Pfleger kann Jäger nur sein.
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Lass Deine Augen offen sein, geschlossen Deinen Mund. Und wandle still, so werden Dir geheime Dinge kund.
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Nicht das, was einer niederlegt, nur was dabei sein Herz bewegt, nur was er fühlt bei jedem Stück,das ist das wahre Jägerglück.
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Auch jetzt wird noch oft mit den alten Worten der junge Jäger in die Gemeinschaft aufgenommen.
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Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weih´n!
Der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleih´n zu üben stets das Rechte!
Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten!
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Wer dem Wilde zugetan, weil er gar nicht anders kann, da er sich mit Herz und Hand liebend der Natur verband, spürt in seiner Seele Grund und seiner Waidmannsehre, dass er ohne guten Hund nur ein halber Jäger wär´.
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Der Hund vergisst den einzigen Bissen nie, und wirfst du ihm auch hundert Steine nach.
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Seit einst die Treue sich aus der Welt verlor,
hat sie zum Sitz des Hundes Herz erkoren.
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Wer die Jagd liebt, den liebt die Jagd.
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Das Gebet des Waldes
Mensch! Ich bin die Wärme deines Heimes in kalten Winternächten, der schirmende Schatten, wann des Sommers Sonne brennt. Ich bin der Dachstuhl deines Hauses das Brett deines Tisches. Ich bin das Bett, in dem du schläfst. Ich bin das Holz, aus dem du deine Schiffe baust. Ich bin der Stiel deiner Haue, die Türe deiner Hütte. Ich bin das Holz deiner Wiege und deines Sarges. Ich bin das Brot der Güte, die Blume der Schönheit. Erhöre mein Gebet:
zerstöre mich nicht!
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Es lebe, was auf Erden Stolziert in grüner Tracht: Die Wälder und die Felder,Die Jäger und die Jagd!
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Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Bismarck
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Nicht wo du jagst ob Feld, Wald oder Au,
nicht was du jagst ob Has, Hirsch oder Sau,
nicht wer du bist Fürst, Herr oder Knecht ,
nur wie du's jagst, macht waidgerecht!
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Wer viel pürscht, sieht viel,wer viel sitzt, schießt viel.
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Nur die Berge leben lange genug, um das Geheul der Wölfe zu verstehen.
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Wem schlecht wird, wenn er Schweiß erblickt, vor´m Schuß wie´n altes Weib erschrickt, Wer niest, wenn er mal Pulver riecht, Vor´m Donnerschlag in´s Mausloch kriecht, Und abends nicht im Wind kann stehn, Dem rat ich, nicht zur Jagd zu gehen.
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Dem Jäger jede Pirsch behagt, sei´s auf den Hirsch, sei´s auf die Magd.
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Das ist des Jägers Ehrenpflicht,
das er sich selbst den Lohrbeer bricht.
Steht frei im Korn die Muttergeiß
Er sie gar wohl zu schonen weiß,
Und wenn er auch auf seiner Jagd
Noch nie `nen Bock zur Streck` gebracht.
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Wunderschöner Wald
Kämpfen für den deutschen Wald
diesen umsorgen und pflegen,
eine Verpflichtung gegenüber zukünftigen
Generationen
die auch mit diesem zusammen wollen glücklich leben.
Dieses sei uns Verpflichtung sodann
nur ein gemeinsamer Kampf man erträglich
gewinnen kann,
das befriedigende für uns dann alle wird sein
eine Harmonie auch in Zukunft mit unserem
Wald allein.
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Nimm dir Zeit für deine Jagdfreunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Jagdfreude!
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Willkommen sei uns jeder Gast
wenn er vor Neid nicht gleich erblaßt!
Willkommen, der das Weidwerk ehrt und
des Volkes Reichtum mehrt, der dem
Wilde zugetan und es beschützt in freier Bahn,
der friedlich die Natur betrachtet und Kollektive Regeln achtet.
Um zu erfüllen Heg und Hatz, erschuf man diesen stillen Platz.
Wer beides doch als Last empfindet, den nichts an
dieses Plätzchen bindet.
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Es war ein alter schwarzbrauner Hirsch,
Großvater schoß ihn auf der Pirsch,
Und weil seine Decke so derb und dick,
Stiftete er ein Familienstück.
Nachdem er lange nachgedacht,
Ward eine Hose draus gemacht -
Denn Geschlechter kommen, Geschlechter vergehen,
Hirschlederne Hosen bleiben bestehen.
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Nur dem gebührt der grüne Bruch
Und ein geweihter Jägerspruch,
der waidgerecht das Wild erlegt,
sein Jägerkleid in Ehren trägt.
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Auge, Kimme, Korn und Schwein
müssen eine Linie sein
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Ich halt von einem Jäger nicht viel,
der's dem alten Hund nicht danken will,
daß er in seinen jungen Tagen
hat gejagt nach all seinem Behagen.
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Hegst aber zuviel Tierchen dir im Wald,
bleibt zum Hebst die Stube kalt.
Und ohne Feuer, wer hat erraten,
gibt es auch kein Schweinebraten.
Halt Wild und Wald im Gleichgewicht,
dann passieren solche Sachen nicht.
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Wollt ihr wissen, wen ich ehrlich
einen Waidmann heiß ?
Den nur, der nebst Flint und Büchse
auch den Hund zu führen weiß!
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Mit Büchse und mit Hund
hält man den Wald gesund.
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Es ist des Jägers Ehrenschild, daß er beschützt und hegt sein Wild,
waidmännisch jagt, wie sich´s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt !
Zusatz:
Behüts vor Mensch und Gier zumal,
verkürze ihm die Todesqual.
Sei außen rau, doch innen mild, dann bleibet blank dein Ehrenschild.
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Du Schmuck des trauten Jägerheims
Ihr Zierde meiner Wände!
Für andre Menschen bleibt ihr stumm,
mir aber sprecht ihr Bände!
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Und böte man mir Ehren
und Gold und Silber an,
ich würde mich dessen wehren
und bliebe ein Jägersmann.
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Wie hoch ich auch das Waidwerk schätze,
das eine kränkt mich dann und wann,
dass meine Kugel ja nur töten
und nicht auch leben machen kann.
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Der Jäger ist auf dieser Erde der glücklichste,
der frohste Mann, ihm macht die Habsucht
nicht Beschwerde, den Geizigen sieht er spottend an.
Er braucht nicht Geld, nicht Überfluss,
die Freiheit nur ist sein Genuss!
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Solange der Adler jagt und fliegt,
lebt diese Welt.
Doch fliegt und jagt der Adler nicht mehr,
stirbt diese Welt.
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Mit Fuchs und Hirsch und Auerhahn,
Mit Büch`s und Schuss ist nichts getan,
Es ist ein eigener Geist dabei,
Das ist das Geheimnis der Jägerei.
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Hier liegt ein Jäger unverdrossen,
hat manchen braven Hirsch geschossen,
ist manchen sauren Berg gegangen,
nun hat der Tod ihn abgefangen!
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Ich harr' der Auferstehung hier,
doch sollt' es, ach, in meinem Leben,
nicht Hirsche, Schwein und Hasen geben,
so lasst mich ruhen, was soll ich dort.
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